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Meharee – das Kamel-Rennen durch die Wüste

Ein Brettspiel für 3 bis 6 Spieler ab 8 Jahren von Markus Christen

Ziel von „Meharee“ (arabisch für Kamel-Trekking) ist es, als erster in der Oase ankommen. Das Spiel vereint taktisches Können mit Glück – und manchmal braucht man die Überzeugungskraft eines Bazar-Händlers, um zu dringend benötigten Ressourcen zu kommen. Mit Kamelkarten sorgt man sich um das eigene Kamel und versucht den Kamelen der Gegner zu schaden. Die in einem Spielzug mögliche Wegstrecke wird vom Führer der Karawane erwürfelt. Die gewürfelte Zahl gilt für alle Spieler gleichermassen, doch der Zustand des eigenen Kamels bestimmt, wie weit man tatsächlich kommt. Die Wüste entsteht im Verlauf des Spiels durch das abwechselnde Legen der Wüstenkarten, so dass man nie genau weiss, wie der künftige Weg aussehen wird. Breite Wadis (ausgetrocknete Flusstäler), wo überholt werden kann, wechseln sich mit schmalen Gebirgspfaden – und ist die Wüste gross genug geworden, kann man durch das Legen von Abkürzungen plötzlich an die Spitze der Karawane gelangen. Doch aufgepasst! Die wenigen Wasserstellen müssen geschickt platziert werden, damit das eigene Kamel getränkt werden kann. Wird das Wasser knapp oder werden andere Spielkarten dringend gebraucht, kann man versuchen, von Mitspielern die nötigen Ressourcen zu tauschen. So kann die Spielsituation immer wieder ändern und es bilden sich laufend neue Koalitionen, so dass der vermeintliche Sieger plötzlich am Schluss der Karawane ist.

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Ausstattung: Eine Startkarte und Zielkarte (Oase), 24 Wüstenkarten (je sechs Wadikarten mit und ohne Wasserstelle sowie 12 Bergpfadkarten), sechs Kamelfiguren, ein Würfel (mit 20 Feldern), 30 Abkürzungskarten, 50 Kamelkarten (Trab, Galopp, schräger Sattel, wunder Arsch, Kamelzecke, Absteigen) sowie 50 blaue Wasserplättchen.

Zur Entstehung: Meharee entstand - natürlich - in der Wüste, auf dem Rücken eines Kamels in der Zentralsahara. Im Hoggar, um genauer zu sein. So macht also alles im Spiel durchaus Sinn: Kamelzecken sind unangenehm anzusehen. Traben die Kamele, sind die schneller, und hat man das Pech, auf einem galoppierenden Kamel zu sein, gilt: festhalten! Und darauf hoffen, dass der Sattel gerade bleibt, sonst...
 

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